Bewley’s Tea: Ein irisches Rezept

Posted by Roy on Juni 21st, 2011

Im 17. Jahrhundert zog es die Quäker Familie Bewley nach Dublin, wo sie heißen Tee im kalten Irland populär machen würden. Bewley’s Tea hat eine lange Tradition nach einem ganz eigenen Rezept.

Hier war das Bewley's Tea Haus früher beheimatet. infomatique©Flickr

Hier war das Bewley's Tea Haus früher beheimatet. infomatique©Flickr

1835 verschlug es Samuel Bewley zusammen mit seinem Sohn nach China, wo sie 2099 Kisten an wertvollen Teeblättern nach Irland zurück schickten, in der Hoffnung, dass die Iren den Trend des Tee Trinkens aufnehmen würden, denn bis dato war es eher ein Luxusgut der Engländer. Gesagt getan, im von den Bewleys 1827 geöffneten Café konnte Samuel von da an seinen ganz eigenen Tee servieren.

Besonders um die Jahrhundertwende herum wurde dieses Café zu einem Dreh- und Angelpunkt der irischen Intellektuellen, Schriftsteller, Künstler, Dichter und Denker trafen sich dort und sinnierten über ihre Werke. James Joyce, Samuel Beckett und Patrick Kavanagh kehrten häufig in die Grafton Street ein.

Der heutige Tee wird laut Bewley’s immer noch von Hand gepflückt, zum Trocknen ausgelegt und zerkleinert. Sobald er es dann durch die Fermentierung geschafft hat, wird er endlich nach Irland transportiert, wo er mit anderen Teesorten so abgestimmt wird, dass es zum individuellen Bewley’s Tea Geschmack kommt.
Bewley’s Tea kommt aus Read the rest of this entry »


Joseph Thomas Sheridan LeFanu - Ein irischer Autor

Posted by Roy on Oktober 30th, 2009

Joseph Thomas Sheridan LeFanu ist einer der populärsten und bekanntesten Autoren im Bereich der typisch traditionellen Gruselgeschichten. In den zahlreichen Erzählungen des in Dublin geborenen Iren, geht es oft um Geister oder andere unheimliche Erscheinungen.

irland, MarkKristenBenEve©Flickr

irland, MarkKristenBenEve©Flickr

Einer seiner bekanntesten Bücher ist Carmilla, die Geschichte einer lesbischen Vampirin, welche eine Grundlage für zahlreiche Verfilmungen war. Die britische Filmindustrie produzierte die Erzählung Anfang der 1970er dreimal in einer Trilogie.

Joseph Thomas Sheridan LeFanu wurde 1814 als Sohn von gläubigen Eltern geboren, welche hugenottischer Abstammung waren. Als er älter wurde studierte er Rechtswissenschaften am Trinity College in Dublin. Als sein Studium zuende war, interessierte er sich allerdings mehr für Journalismus und veröffentlichte daher 1838 seine erste Geschichte welche im Dublin University Magazine veröffentlich wurde und den Namen “The Ghost and the Bonesetter” trug. 1844 heiratete er Susanna Bennet, mit der LeFanu vier Kinder zeugte. Im laufe der Jahre litt seine Ehefrau jedoch zunehmend an hysterischen Anfällen und Depressionen, bis sie Read the rest of this entry »


Wasser des Lebens - was macht den irischen Whiskey aus?

Posted by Roy on Mai 29th, 2009

Haben Sie schon mal das Wort Uisce Bheatha gehört? Vermutlich nicht, stammt es doch aus einer hierzulande nur von wenigen gesprochenen Sprache, nämlich dem Gälischen.

whisky, CavinB©Flickr

whisky, CavinB©Flickr

Das Wort bedeutet allerdings etwas sehr schönes, denn es heißt übersetzt “Wasser des Lebens” - und gemeint ist damit eines der beliebtesten Erzeugnisse der irischen Republik, nämlich den Irish Whiskey. Das Klischee will es ja so, dass den Schotten, den größten Konkurrenten der Iren in der Produktion dieses Getränks, ein Ruf als notorische Geizkragen anhängt.

Die Iren sind in der Tat etwas freigiebiger, was ihren Whiskey betrifft - sie brennen ihn nämlich einmal mehr. Aber es gibt noch andere Eigenschaften, durch die sich die irische Whiskey-Herstellung von der schottischen und der amerikanischen unterscheidet. So benutzen die Iren kein offenes Torffeuer, das heiß dann natürlich, dass der Rauch beim Brennvorgang nicht direkt mit dem Malz in Berührung kommt. Auf diese Gewohnheit geht der beliebte milde Geschmack, die etwas süsslichere Note des Irish Whiskey zurück. Meist verwenden die Iren unterschiedliche Malzarten, die sie zu den beliebten Read the rest of this entry »


Das Kleeblatt - Shamrock ist das Wahrzeichen Irlands

Posted by Roy on Mai 29th, 2009

Vieles ist untrennbar mit Irland verbunden. Kobolde mit grünen Anzügen, roten Bart und spitzen Ohren oder der weltbekannte Whisky, um nur zwei Beispiele zu nennen die jeder mit der grünen Insel in Verbindung bringt.

shamrock, cobalt123©Flickr

shamrock, cobalt123©Flickr

Das Wahrzeichen Irlands ist aber weder der Whisky, noch der Kobold, sondern das 3-blättrige Kleeblatt. Zurückzuführen ist dieses auf den Heiligen Patrick – den Schutzpatronen der Iren. Als Bischof verwendete er in seinen Predigten, in denen er bemüht war den katholischen Glauben zu verbreiten, das Kleeblatt als Symbol der Heiligen Dreifaltigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Heute wird das Kleeblatt hauptsächlich mit dem St. Patricks Day in Read the rest of this entry »



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