Posted by Roy on März 9th, 2010
Kleeblätter so weit das Auge reicht. Als Tarnung ins Gesicht gemalt oder schwimmend in einen Pin Guinness. Von überall her blitzt es an diesem Tag grün. Aufgedrehte Menschen drängeln sich in übervollen Pubs. Das kann nur eins bedeuten. Es ist der 17. März, St. Patrick´s Day.

St. Patrick´s Day flickr pawelbak
Weltweit gefeiert zu Ehren des irischen Nationalhelden St. Patrick. St. Patrick war der erste christliche Missionar in Irland. Überall auf der Insel gründete er Schulen, Klöster und Kirchen. Er half den Menschen und gab ihnen Hoffnung. Als er am 17. März 461 verstarb, war ganz Irland zum christlichen Glauben bekehrt. Seine Missionarstätigkeit machte ihn zum Helden. Sein Todestag wurde zum Nationalfeiertag.
Iren auf der ganzen Welt feiern diesen Tag seitdem als St. Patrick´s Day. In Dublin und den meisten anderen großen irischen Städten gibt es an diesem Tag große Straßenparaden. In den USA wird alljährlich der Chicago-River grün gefärbt. In Japan wird der Tokyo Tower mit Lichteffekten in ein grasgrünes Stahlgerüst verwandelt. Read the rest of this entry »
Posted by Roy on Februar 5th, 2010
Irland ist ca. 7000 vor Christi besiedelt worden. 300 Vor Christi siedelten hier keltische Familien, die auch die Keltische Sprache mit brachten.

Irland flickr buchenberger
Im fünften Jahrhundert wurden britische Sklaven in Irland eingesetzt und mit ihnen kam auch das Christentum auf die Insel. Irland erlebte eine Blütezeit, diese wurde aber durch die Wikinger abgebrochen. 1169 kamen dann die Normannen nach England und beanspruchten auch Irland für sich, konfiszierten die Ländereien.
1845 bis 1849 verhungerten 1,5 Mio. Iren und viele wanderten nach Amerika aus. Die britischen Maßnahmen gegen die Hungersnot wurden bewusst nicht konsequent geführt. 1921 gab es in Irland blutige Aufstände, die eine höhere Unabhängigkeit zu England sicherten. Einige Grafschaften der Provinz Ulster verblieben den Engländern.
An diesem Punkt entspringt der Nordirland Konflikt, der auch heute noch seine Opfer fordert. 1949 schied Irland nach über drei Jahrhunderten aus dem Commonwealth aus. 1998 hat Irland auf die Vereinigung mit Nordirland verzichtet, dieses entspannt die Situation ein wenig. Read the rest of this entry »
Posted by Roy on Dezember 30th, 2009
Irland ist berühmt für seine Festivals - und die Iren für ihre Begeisterung, mit der sie diese Festivals gestalten. Die grüne Insel hat für jeden Geschmack das richtige Festival im Angebot. So kann das beste der traditionellen irischen Musik jährlich in Konzerten und Workshops auf dem Beo Celtic Music Festival in Dublin erlebt und genossen werden.
Das All Year Glór Irish Music Centre hingegen bietet ein ganzjähriges Forum für Musiker aus aller Welt. Das Birr National Country Fair in Birr Castle bietet ein familiäres Fest rund um die Landwirtschaft und in der Bodhrán Summer School in Craiceann kann in jedem Juni das Spielen der Bodhrán erlernt werden. Read the rest of this entry »
Posted by Roy on November 2nd, 2009
Die grüne Insel und die Freundlichkeit der Menschen lädt geradezu dazu ein hier leben und arbeiten zu wollen. Wer sich dafür entscheidet nach Irland zu gehen, sollte sich schon im Vorfeld Englischkenntnisse aneignen.

Irland flickr berti66
Der Einstieg ist viel leichter wenn man sich schon vorab verständigen kann und nicht ständig nach Übersetzungen im Wörterbuch schauen muss. Man sollte sich nicht blind in solch ein Abenteuer stürzen, sondern sich schon vorher gut informieren. Irland hat einiges an Burgen, tollen Stränden, faszinierenden Klippen und viel Geschichtliches zu bieten. Wenn man dort arbeiten möchte benötigt man Referenzen vom alten Arbeitgeber und sollte zwischen 18 und Jahren alt sein. Es werden einige Informationsveranstaltungen angeboten die man besuchen sollte. Read the rest of this entry »
Posted by Roy on Oktober 30th, 2009
Joseph Thomas Sheridan LeFanu ist einer der populärsten und bekanntesten Autoren im Bereich der typisch traditionellen Gruselgeschichten. In den zahlreichen Erzählungen des in Dublin geborenen Iren, geht es oft um Geister oder andere unheimliche Erscheinungen.

irland, MarkKristenBenEve©Flickr
Einer seiner bekanntesten Bücher ist Carmilla, die Geschichte einer lesbischen Vampirin, welche eine Grundlage für zahlreiche Verfilmungen war. Die britische Filmindustrie produzierte die Erzählung Anfang der 1970er dreimal in einer Trilogie.
Joseph Thomas Sheridan LeFanu wurde 1814 als Sohn von gläubigen Eltern geboren, welche hugenottischer Abstammung waren. Als er älter wurde studierte er Rechtswissenschaften am Trinity College in Dublin. Als sein Studium zuende war, interessierte er sich allerdings mehr für Journalismus und veröffentlichte daher 1838 seine erste Geschichte welche im Dublin University Magazine veröffentlich wurde und den Namen “The Ghost and the Bonesetter” trug. 1844 heiratete er Susanna Bennet, mit der LeFanu vier Kinder zeugte. Im laufe der Jahre litt seine Ehefrau jedoch zunehmend an hysterischen Anfällen und Depressionen, bis sie Read the rest of this entry »
Posted by Roy on Mai 29th, 2009
Haben Sie schon mal das Wort Uisce Bheatha gehört? Vermutlich nicht, stammt es doch aus einer hierzulande nur von wenigen gesprochenen Sprache, nämlich dem Gälischen.

whisky, CavinB©Flickr
Das Wort bedeutet allerdings etwas sehr schönes, denn es heißt übersetzt “Wasser des Lebens” - und gemeint ist damit eines der beliebtesten Erzeugnisse der irischen Republik, nämlich den Irish Whiskey. Das Klischee will es ja so, dass den Schotten, den größten Konkurrenten der Iren in der Produktion dieses Getränks, ein Ruf als notorische Geizkragen anhängt.
Die Iren sind in der Tat etwas freigiebiger, was ihren Whiskey betrifft - sie brennen ihn nämlich einmal mehr. Aber es gibt noch andere Eigenschaften, durch die sich die irische Whiskey-Herstellung von der schottischen und der amerikanischen unterscheidet. So benutzen die Iren kein offenes Torffeuer, das heiß dann natürlich, dass der Rauch beim Brennvorgang nicht direkt mit dem Malz in Berührung kommt. Auf diese Gewohnheit geht der beliebte milde Geschmack, die etwas süsslichere Note des Irish Whiskey zurück. Meist verwenden die Iren unterschiedliche Malzarten, die sie zu den beliebten Read the rest of this entry »
Posted by Roy on Mai 29th, 2009
Vieles ist untrennbar mit Irland verbunden. Kobolde mit grünen Anzügen, roten Bart und spitzen Ohren oder der weltbekannte Whisky, um nur zwei Beispiele zu nennen die jeder mit der grünen Insel in Verbindung bringt.

shamrock, cobalt123©Flickr
Das Wahrzeichen Irlands ist aber weder der Whisky, noch der Kobold, sondern das 3-blättrige Kleeblatt. Zurückzuführen ist dieses auf den Heiligen Patrick – den Schutzpatronen der Iren. Als Bischof verwendete er in seinen Predigten, in denen er bemüht war den katholischen Glauben zu verbreiten, das Kleeblatt als Symbol der Heiligen Dreifaltigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Heute wird das Kleeblatt hauptsächlich mit dem St. Patricks Day in Read the rest of this entry »
Posted by Roy on Mai 27th, 2009
Ein Limerick ist ein 5-zeiliges Gedicht, welches auch immer eine kleine, meist scherzhafte, lustige Geschichte erzählt.

limerick, Mark Heard©Flickr
Die Rhythmik ist sehr wichtig (1. + 2. Zeile 3hebig, 3. + 4. Zeile 2hebig und die 5. Zeile wieder 3hebig), in der Silbenzahl ist man etwas freier. Limericks sind meist der Nonsenspoesie zuzurechnen. Es beginnt oft mit einen Namen mit dem dazugehörigen Ort, in den 3 weiteren Zeilen folgt die Geschichte und die letzte Zeile gibt die witzige Pointe. Wichtig ist ausschliesslich der Reim und der Witz, einen Sinn ergibt das relativ selten.
Der Name stammt von der irischen Stadt Limerick und dem Soldatenlied Read the rest of this entry »
Posted by Roy on Mai 25th, 2009
Zur Erinnerung an den großen Nationalheiligen feiern nicht nur die Iren jeden 17. März.
Jedes Jahr am 17. März stehen in Irland die Zeichen auf Feiern - denn seit mehr als 1600 Jahren wird an diesem Tag an den irischen Nationalheiligen St. Patrick erinnert, einen walisischen Missionar, der im Alter von sechzehn Jahren auf die grüne Insel reiste und das Volk der Iren zum christlichen Glaube bekehrte.
Um sein Leben und Wirken ranken sich einige Legenden - so soll er beispielsweise die Schlangen von der Insel vertrieben haben. Heute weiß man natürlich, dass es in Irland seit Jahrtausenden keine Schlangen gegeben hat, aber die Legende steht symbolisch für den Grundstein der katholisch-irischen Kultur, den St. Patrick einst legte. Religiös geht es auch heute noch am St. Patricks Day zu, beginnen dei Feierlichkeiten doch mit einer Messe. Anschließend jedoch wird den bunten Paraden oder den beliebten Sportveranstaltungen zugesehen und in gelößter Stimmung der eine oder andere Irish Coffe getrunken oder zu Folkmusik getanzt. Wer sich vom St. Patricks Day erst einmal einen kleine Vorgeschmack verschaffen will, der muss nicht unbedingt gleich dazu nach Dublin reisen, denn heutzutage wir er in vielen internationalen Städten gefeiert - in New York, in Chicago und auch in München. Für den zweiten St. Patricks Day sollte man aber schon mal einen kleinen Trip auf die grüne Insel planen.
Posted by Roy on Mai 25th, 2009
Dublin ist die Hauptstadt der Republik Irland und mit gut 500.000 Einwohnern auch die mit den meisten Einwohnern.Geographisch liegt sie in der an der mittleren Ostküste der Insel an der Irischen See.

Briefkasten Dublin, infomatique©Flickr
Als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum spielt Dublin für die gesamte Insel eine bedeutende Rolle.
So befinden sich in Dublin viele Museen und Theater, die der Bevölkerung und den Touristen ein reichhaltiges Programm bieten. Zudem ist Dublin ein Zentrum des sogenannten Irish Folk, der dank der vielen irischen Auswanderer weltweit bekannt ist.
An Sehenswürdigkeiten gibt es verschiedene Denkmäler oder auch Bauwerke. Am bekanntesten ist hierbei die Statue der Molly Malone, einem Bildnis einer unbekannten Fischverkäuferin, welche in einem bekannten irischen Volkslied besungen wird, sowie die Saint Patricks Cathedral, die dem heiligen Patrick, dem Schutzpatron Irlands geweiht ist.
Das Nachtleben der Stadt ist wegen den unzähligen Bars und Pubs sehr lebhaft und weltberühmt.
Dublin ist mit seinen vielen Parks, Grünanlagen und Botanischen Gärten eine der grünsten Städte Europas.
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