Ein Limerick ist ein 5-zeiliges Gedicht, welches auch immer eine kleine, meist scherzhafte, lustige Geschichte erzählt.

limerick, Mark Heard©Flickr

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Die Rhythmik ist sehr wichtig (1. + 2. Zeile 3hebig, 3. + 4. Zeile 2hebig und die 5. Zeile wieder 3hebig), in der Silbenzahl ist man etwas freier. Limericks sind meist der Nonsenspoesie zuzurechnen. Es beginnt oft mit einen Namen mit dem dazugehörigen Ort, in den 3 weiteren Zeilen folgt die Geschichte und die letzte Zeile gibt die witzige Pointe. Wichtig ist ausschliesslich der Reim und der Witz, einen Sinn ergibt das relativ selten.

Der Name stammt von der irischen Stadt Limerick und dem Soldatenlied „Will you come up to Limerick“, jedoch sind die ersten Limericks um 1820 in England entstanden. Limericks werden gerne illustriert veröffentlicht und sind in den 1970er Jahren durch Hans Magnus Enzenberger auch in Deutschland bekannt geworden. Mittlerweile hat sich eine ganze Limerick-Literatur und -Scene entwickelt.