Zur Erinnerung an den großen Nationalheiligen feiern nicht nur die Iren jeden 17. März.

Jedes Jahr am 17. März stehen in Irland die Zeichen auf Feiern - denn seit mehr als 1600 Jahren wird an diesem Tag an den irischen Nationalheiligen St. Patrick erinnert, einen walisischen Missionar, der im Alter von sechzehn Jahren auf die grüne Insel reiste und das Volk der Iren zum christlichen Glaube bekehrte.

Um sein Leben und Wirken ranken sich einige Legenden - so soll er beispielsweise die Schlangen von der Insel vertrieben haben. Heute weiß man natürlich, dass es in Irland seit Jahrtausenden keine Schlangen gegeben hat, aber die Legende steht symbolisch für den Grundstein der katholisch-irischen Kultur, den St. Patrick einst legte. Religiös geht es auch heute noch am St. Patricks Day zu, beginnen dei Feierlichkeiten doch mit einer Messe. Anschließend jedoch wird den bunten Paraden oder den beliebten Sportveranstaltungen zugesehen und in gelößter Stimmung der eine oder andere Irish Coffe getrunken oder zu Folkmusik getanzt. Wer sich vom St. Patricks Day erst einmal einen kleine Vorgeschmack verschaffen will, der muss nicht unbedingt gleich dazu nach Dublin reisen, denn heutzutage wir er in vielen internationalen Städten gefeiert - in New York, in Chicago und auch in München. Für den zweiten St. Patricks Day sollte man aber schon mal einen kleinen Trip auf die grüne Insel planen.